Nach Schafsrissen auf der Leisacher Kofelalm hat das Land Tirol eine weitere Abschussverordnung für einen Wolf in Osttirol erlassen.
Das Land Tirol hat am Freitag eine Abschussverordnung für einen Wolf in Osttirol erlassen. Auf der Kofelalm in Leisach wurden am Donnerstag vier tote Schafe gefunden, mehrere Tiere werden vermisst. Nach der Begutachtung durch den Amtstierarzt besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.
Die Abschussverordnung gilt bis einschließlich 2. September 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.
Sichtungen bzw. Risse durch Großraubtiere sind an die Behörde zu melden. Ein Sichtungsformular steht auf der Webseite des Landes zur Verfügung. Alle Informationen auf www.tirol.gv.at
Jetzt plötzlich, wo "Vielfalt über alles" (Meinungsvielfalt ausgenommen) so etwas wie ein Schlachtruf einer Ideologie wurde, werden auch diese Tiere bei uns angesiedelt.
Es ist diesen belehrenden und diktatorischen Ideologen völlig gleichgültig, wenn Wölfe dutzende Lämmer und trächtige Schafe reißen oder ganze Schafherden dahinschlachten, ihrer Ideologie der "bunten Vielfalt über alles" muss alles untergeordnet werden.
Morgen Almabtrieb !!!
Wölfe haben in ihren natürlichen Lebensräumen eher selten Gelegenheit sich vollzufressen, daher töten sie bei Gelegenheit alles, was sie erwischen können, denn die nächste Hungerperiode kommt bestimmt und kann lange dauern.
Hier bei uns stehen sie aber täglich vor einem reichlich gedeckten Tisch. Der angeborene Instinkt lässt sie dennoch das tun, was sie immer schon taten und immer tun werden: töten was sie erwischen können, denn ...
Also liebe Leute, wenn ihr bunte Vielfalt über alles wollt, über wirklich alles, dann nehmt das bitte zur Kenntnis und hört auf zum Jammern!
Nochmals:
Man kann nicht Wölfe ins Land lassen und dann von ihnen erwarten, dass sie in unserer zusammengezimmerten Traumwelt das tun, was wir von ihnen erwarten: nur alte kranke Tiere schlagen und dann die restliche Zeit brav herumlaufen. So sind Wölfe nicht.
LG aus der Sillianer Talebene.