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26. März 2026

Ein Kurde aus Osttirol mit bewegtem Leben

Vor zehn Jahren flüchtete Mohammad Wakilo mit seiner Familie aus Syrien nach Osttirol. Heute ist „Mo“ ganz angekommen – ein Beispiel, wie Integration gelingen kann und was es dazu braucht.

„Zuzug als Chance für Osttirol“. Mo Wakilo berichtete, wie auch Angela Vergeiner, über sein neues Leben in Osttirol. Rechts Wirtschaftskammer-Obfrau Michaela Hysek-Unterweger. Foto: Kirchmair

Als Mohammad Wakilo, 2005 in Aleppo geboren, im August vor zehn Jahren in Österreich ankam, hatte seine Familie kaum mehr bei sich als die Kleidung, die sie trug, und 50 Euro. Hinter ihnen lagen Krieg, Flucht und Monate des Bangens.

Hals über Kopf mussten sie flüchten – zunächst innerhalb Syriens, später zu Fuß und in überfüllten Fahrzeugen in die Türkei. Ein Jahr lebte die Familie dort bei Verwandten in beengten Verhältnissen. Schließlich wagten sie den gefährlichsten Schritt: die Überfahrt nach Europa – aber erst nach einer Odyssee kamen sie in ein österreichisches Aufnahmequartier, wurden nach Innsbruck verlegt und schließlich nach Dölsach gebracht.

Nach einem schweren Start mit Sprachbarrieren, Unsicherheit und einzelnen negativen Erfahrungen schaffte er es sich zu integrieren, wurde akzeptiert, sogar Schulsprecher. Wenn man ihn heute fragt, woher er kommt, sagt er: ein Kurde aus Österreich. Und genauer: ein Kurde aus Osttirol.

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen Osttiroler Bote auf Seite 10/11.

 

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