Bei einem Lokalaugenschein in St. Lorenzen im Lesachtal dankte der Kärntner LH Fellner den Einsatzkräften und sagte weitere Unterstützung zu. Die Löscharbeiten dauern weiter an.
Seit Donnerstagabend kämpfen hunderte Einsatzkräfte gegen den Waldbrand zwischen St. Lorenzen und Maria Luggau im Lesachtal. Rund 110 Hektar Fläche sind betroffen. Eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden. Täglich sind rund 200 Feuerwehrleute in Einsatz. Aus der Luft wird der Brand mit bis zu sieben Hubschrauber von Polizei und Bundesheer bekämpft. Steiles, unwegsames Gelände, Trockenheit, Wind und Glutnester sind die größten Herausforderungen.
„Brand aus“ wird im Laufe der neuen Woche erwartet
Der Brand ist vorerst unter Kontrolle. Die Löscharbeiten beim Waldbrand im Lesachtal werden noch Tage dauern. Am Sonntag ist der Katastrophen-Zug aus Spittal mit 60 Personen angerückt, für Montag sind die KAT-Züge aus St. Veit und Feldkirchen mit 100 Personen vorgesehen, kündigt Landeshauptmann Daniel Fellner an. Er appelliert auch an die Arbeitgeber der Feuerwehrleute um Entgegenkommen und hat vom Land Entschädigungszahlungen in Höhe von 200 Euro pro Person und Tag zugesagt.
Großer Dank geht an alle Einsatzkräfte, die auch aus Osttirol, ganz Kärnten und der Steiermark vor Ort unterstützen.
Seit Donnerstag waren 980 Feuerwehrleute im Lesachtal im Einsatz, bilanzt Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Zimmermann. Bisher wurden von den Hubschraubern 1,14 Millionen Liter Wasser geflogen.
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Die Sperre der B111 Gailtalstraße bleibt laut BH Hermagor bis auf weiteres aufrecht. Von Kärnten her ist die Zufahrt bis St. Lorenzen möglich, von Osttiroler Seite her bis Maria Luggau.