Die anhaltende Trockenheit zeigt im Bezirk nun erste schwerwiegende Auswirkungen. In Iselsberg-Stronach neigen sich die Gemeinde-Wasservorräte dem Ende zu.
Am Samstag zeichnete sich eine Wasserknappheit bereits in Stronach ab, am Sonntag dann auch in Iselsberg. Montagfrüh berief Bürgermeister Gerhard Wallensteiner eine Krisensitzung ein. Grund: Die Wasservorräte werden extrem knapp. „Es gibt aktuell noch genügend Trinkwasser, die Menschen können zuhause auch normal duschen und baden gehen. Aber Tätigkeiten wie stundenlanges Beregnen des Gartens, das Befüllen von Swimming Pools oder langes Autowaschen sind momentan nicht mehr drin“, erklärt das Gemeindeoberhaupt die Lage.
Gemeinsam mit dem Wassermeister habe man sich örtliche Quellen angesehen, die zusätzlich für die Wasserversorgung genutzt werden könnten. Wallensteiner: „Doch die sind momentan alle versiegt. Wir verfügen generell nicht über sehr große Quellen hier.“ Also wurde am Montag eine ortpolizeiliche Verordnung erlassen. Sie gilt bis auf Wiederruf. Bei Verstößen drohen Anzeigen und Geldstrafen bis zu 2.000 Euro.
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