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03. August 2026

Mehr Arbeitslose in Tirol, Rückgang in Osttirol

Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen in Tirol um knapp 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, beim AMS Lienz gab es dagegen einen Rückgang von fast 16 Prozent.

Symbolbild

In Tirol ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli wieder leicht gestiegen. Rund 12.800 Personen waren Ende Juli als arbeitslos gemeldet, das sind 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Österreichweit lag der Anstieg bei über 3 Prozent.

Die Wirtschaftsprognose 2026 ging von einem deutlichen Beschäftigungswachstum aus und ließ ab der Jahresmitte eine sinkende Arbeitslosigkeit erwarten. Der bisherige Jahresverlauf in Tirol bestätigt dies nur für die Beschäftigungszahlen. Aktuell verzeichnen wir nach wie vor steigende Arbeitslosigkeit“, sagt Sabine Platzer-Werlberger, Landesgeschäftsführerin AMS Tirol

In Tirol hat die Arbeitslosigkeit vor allem im Handel zugenommen. Auch die Langzeit-Beschäftigungslosigkeit steigt weiter, jede zweite betroffene Person ist über 50 Jahre alt.

In Tirol ist aber auch die Zahl der Beschäftigten ist nach wie vor hoch, Tirol hat im Bundesländervergleich mit 3,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote.

Deutlicher Rückgang in Osttirol

430 Personen waren Ende Juli beim AMS Lienz als arbeitslos gemeldet, um fast 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Rückgang betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Eine Zunahme zeigt die Statistik allerdings bei den Jungen. Bei den Unter 25jährigen hat die Arbeitslosigkeit im Juli im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent zugenommen.

Mehr offene Stellen und viele frei Lehrstellen

Eine Zunahme gibt’s auch bei den offenen Stellen, insgesamt werden über das AMS Lienz rund 600 freie Stellen angeboten, sowie rund 130 offene Lehrstellen.

www.ams.at

 

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