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11. August 2026

Osttiroler Betriebe sind für das Stromprojekt

Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Lienz haben sich jetzt fünf Osttiroler Leitbetriebe für einen 380-KV-Lückenschluss ausgesprochen.

(c) Stangl

Für Osttirol und Kärnten sei die Leitung wichtig, um zB den Ausstoß von CO2 zu verringern. Damit kann auch günstiger Strom bezogen werden, betonen die Geschäftsführer von "Liebherr Hausgeräte", "iDM Energiesysteme GmbH", "Theurl Austrian Premium Timber", "Loacker Konfekt GmbH" und "Raiffeisen-Genossenschaft Osttirol" in einer gemeinsamen Aussendung.

Stärkung für die Wirtschaft

Eine verlässliche und leistungsfähige Energie-Infrastruktur würde viel zum Erfolg für den jeweiligen Standort beitragen. Investitionen könnten auch nachhaltig abgesichert werden. Ein stabiles Leitungsnetz ist auch das Rückgrat für die Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsstandortes Osttirol, betonen die Geschäftsführer in der gemeinsamen Aussendung.

Stromverbrauch steigt

Aktuelle Studien und Analysen zeigen, dass sich der Strombedarf in Österreich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln wird, rechnet Wirtschaftskammer-Bezirksobfrau Michaela Hysek-Unterweger aus. Der Netzausbau sei eine fundamentale Frage der Standortsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit für die regionalen Unternehmen. Das Strom-Projekt Netzraum Kärnten würde dabei einen unverzichtbaren Beitrag leisten, so Hysek-Unterweger.

 

Kommentare

Keine Kommentare
  • Moser Robert
    Es ist schon interessant welche Propagandamaschinerie die APG für das Projekt Netzraum Kärnten in die Wege leitet.
    Osttirol brauch dieseLeitung nicht!!!
    Wir haben bereits eine 380 kV Leitung von Nussdorf-Debant über Mittersill nach Salzburg. Warum benötigt Osttirol 2 Stk 380kV Leitungen??
    Osttirol produziert selbst so viel Strom, dass ein Grossteil dieses Stromes exportiert wird. Wenn man die bestehenden Leitungen mit moderner Karbon-Seiltechnik aufrüstet, dann würden diese bestehenden Leitungen eine 100% Leistungssteigerung erreichen.
    Auch die Verschandelung unserer wunderschönen Osttiroler Natur mit diesen bis zu 110 m hohen Monstermasten wird sich sehr negativ auf den Tourismus und die damit verbundenen Betriebe, Zulieferer und Arbeitsplätze auswirken.
    Interessant ist auch, dass in Südtirol und Belluno solche Leitungen als Erdverkabelung ausgeführt werden. Bei uns ist das anscheinend nicht möglich? Fehlt es am Willen der Politik???
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    • Josef Niederegger
      Ganz Ihrer Meinung.
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