Die „Skischaukel“ wird teurer – und umfasst zwei verschiedene Lifte. Sämtliche Servitutsverträge müssen neu abgeschlossen werden.
In vollem Gange ist die Baustelle im Skigebiet Drei Zinnen in Vierschach. Die Drei Zinnen AG baut eine neue Gondelbahn auf den Helm. Die Eckdaten: 10-Personen-Gondel, die 3.000 Personen pro Stunde auf den Skiberg an der Grenze bringen. Nach der neuen Bahn von Sexten auf den Helm ist das das nächste große Projekt der Südtiroler Liftgesellschaft in jüngerer Vergangenheit. Und eines steht für die kommenden Jahre in der Pipeline. Es ist die Verbindung nach Osttirol – in das Skizentrum Hochpustertal. Eigentlich war das Projekt auf Schiene. Eigentlich. Doch in der Umweltverträglichkeitsprüfung geriet es ins Stocken. Im Feber hieß es auf „OB“-Anfrage vonseiten des Landes Tirol: „Die UVP-Behörde hat der Hochgruben Seilbahn GmbH & Co. KG einen Verbesserungsauftrag der Einreichunterlagen erteilt. Die Frist endet im Oktober 2026. Erst nach Vollständigkeit der Unterlagen beginnt die Umweltverträglichkeitsprüfung im eigentlichen Sinn.“
„Es geht nicht“
Doch in der vergangenen Woche stellte sich heraus, dass das Projekt in der ursprünglich geplanten Form nicht kommen wird. Der Gemeinderat von Sillian befasste sich mit der Thematik. Bürgermeister Franz Schneider informierte: „Das Projekt ist ins Stocken geraten, es ging um die Rauhfußhühner.“ Diese seien im Bereich vom Moosknotenwald in Richtung Hochgruben beheimatet. Rauhfußhühner sind wildlebende Hühnervögel wie Birkhuhn oder Schneehuhn, die in Wäldern, Mooren oder Gebirgen leben. Sie heißen so, weil ihre Beine und Füße befiedert sind, was sie gut vor Kälte schützt. „Man hat viel versucht, man hat immer weiter probiert, das Projekt hinzubringen“, so Schneider. Im Herbst 2025 und im Frühjahr 2026 sei man jedoch zum Schluss gekommen, „dass es nicht geht“. Außerdem gab es beim bisherigen Projekt Bedenken bezüglich der Sicherheit – etwa im Falle einer Bergung.
Pendelbahn statt Gondelbahn
Ist das Projekt Skischaukel Sillian-Sexten nun vom Tisch? Nein, im Gegenteil. Ein neues Projekt steht in den Startlöchern. Bürgermeister Schneider informierte den Gemeinderat über dieses.
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Jetzt gendern sie schon bei den RAUHFUSSHÜNERN und den WÖLFEN.
Ich finde dazu keine Worte.
Daher ist Schluss mit meinen Kommentaren zu diesem Publikum und zum Dorf mit Ampeln ohne grünes Licht.
😂
Das ungestörte Wohlbefinden der Hühnervögel ganz besonders der Rauhfußhühnerinnen und Rauhfußhühner ist wichtig für den Wohlstand der Bevölkerung, der bei uns nahezu vollständig direkt oder indirekt vom Fremdenverkehr abhängig ist. Selbiges gilt auch für die Wölfinnen und Wölfe.
LG diesmal aus dem Sillianer Talboden.
Durch die Skischaukel würden auch direkt und indirekt wieder Arbeitsplätze geschaffen werden, man darf nicht immer nur die schlechten Seiten sehen.
Man müsste einen Ausgleich finden wo die Rauhfushühnerinnen und Hühner stattdessen angesiedelt werden können.
Ihre Ansichten bzgl. der Wölfinnen und Wölfe kann ich nicht nachvollziehen und teilen!
Bis heute gab es noch keinen Angriff dieser Beutegreifer auf Menschen, was aber durchaus denkbar wäre.
Die Urlauberinnen und Urlauber kommen nicht zu uns, um mit den Skiliften hinaufzufahren und dann gleich wieder mit den Skiern hinunterzufahren, sondern wegen der schönen Landschaft und der immer noch guten Luft die es bei ihnen zu Hause schon lange nicht mehr gibt.
Nicht nur der Bau von neuen Skiliften muss verhindert werden, sondern bereits bestehende Liftanlagen müssen abgetragen und Flora und Fauna revitalisiert werden! Die Ansiedlung von Wölfen und Bären wäre ein guter Anfang. Weiter müssen folgen, sonst ist alles für die Katz.
LG