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05. März 2026

Arbeiter starb bei Kohlenmonoxid-Unfall

Der Hausmeister eines Hotels verstarb trotz Reanimation. Die genaue Todesursache wird aktuell noch abgeklärt. 

Die Ursache ist noch unklar. Foto: Markus Mayr

In einem Hotel in Hopfgarten in Defereggen kam es am Donnerstag zu einem Einsatz von Rettungskräften, Notarzt und Feuerwehr. Ein Hausmeister wurde in einem Schacht vor dem Heizraum des Gebäudes leblos entdeckt. Einsatzkräfte begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen, der Mann verstarb jedoch noch vor Ort. Das berichtete der ORF online.

Nach ersten Untersuchungen steht eine mögliche Kohlenmonoxidvergiftung im Raum. „Eine Person verstarb bedauerlicherweise trotz Reanimation. Eine CO-Vergiftung ist aufgrund der ersten Untersuchungen wahrscheinlich, die genaue Todesursache ist aber noch Gegenstand weiterer Abklärung“, erklärte Dr. Gernot Walder in einer Stellungnahme gegenüber dem Osttiroler Boten. Er merkt an: "Der Notarztstützpunkt Defereggental ist ein Stützpunkt der Dr. Gernot Walder GmbH. Abgesehen vom Notarzt und Praxisteam Defereggental standen keine weiteren Kräfte der Dr. Gernot Walder GmbH im Einsatz."  Im Einsatz standen der NAH martin 4, das Rote Kreuz, die Feuerwehren aus Huben und Hopfgarten sowie die Polizei. 

Im Zuge des Einsatzes wurden mehrere Personen medizinisch betreut. Insgesamt etwa 20 Betroffene wurden vom Notarzt sowie vom Team der Praxis Defereggen vor Ort untersucht und behandelt. Bei den meisten zeigten sich Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung. Unter den Behandelten befanden sich auch Einsatzkräfte. Walder weiter: "Circa 20 Personen wurden vom Notarzt und dem Team der Praxis Defereggen vor Ort behandelt, überwiegend wegen Vergiftungserscheinungen durch CO. Alle konnten inzwischen in häusliche Pflege entlassen werden. Unter den Behandelten befanden sich auch Einsatzkräfte." 

 

Weitere Information laut Polizeibericht vom 5.3.2026

Am 5. März 2026, gegen 09:15 Uhr wurde in einem Gastronomiebetrieb in Hopfgarten im Defereggen ein Angestellter, ein 57-jähriger Österreicher, von Mitarbeitern des Betriebes leblos im Pelletslager der Heizungsanlage im Untergeschoss des Gebäudes vorgefunden. Die Mitarbeiter zogen den Mann aus dem Lager, begannen mit Reanimationsmaßnahmen und setzten die Rettungskette in Gang. Von der nachalarmierten Feuerwehr wurden erhöhte CO-Werte im Gebäude festgestellt, worauf die Einsatzkräfte zum Eigenschutz abgezogen wurden. Insgesamt 15 Personen (Einsatzkräfte und Angestellte des Gastronomiebetriebes) wurden vor Ort von der Rettung ambulant behandelt. Die Reanimationsmaßnahmen beim 57-Jährigen verliefen ohne Erfolg. Der Grund für die erhöhten CO Werte ist derzeit noch nicht bekannt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Landeskriminalamt durchgeführt.

 

 

 

 

 

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