Wir wollten auf fünf Alltagswegen wissen, ob sich die Fahrt mit dem Fahrrad lohnt. Franz Kirchmair und Michael Egger machten den Test, Thomas Isep begleitete ihn filmisch.
Wer in Lienz schnell von A nach B will, steht oft vor einer Grundsatzfrage: ins Auto steigen oder in die Pedale treten? „OB“-Reporter Franz Kirchmair und Chefredakteur Michael Egger wollten es genau wissen. Am Montag, 21. September, fuhren sie mit E-Bike und E-Auto auf fünf typischen Alltagsstrecken quer durch die Stadt. Egger, der selbst gerne mit dem Rennrad unterwegs ist, nahm hinter dem Steuer eines Ford Capri Platz. Kirchmair schwang sich auf ein Specialized Fully mit Elektromotor. Hochsommerlichen Innenstadtverkehr wollten die beiden vermeiden. „An einem Tag zur Hochsaison im August wäre es wohl ein Start-Ziel-Sieg für das E-Bike geworden“, meinte Egger. Also fiel die Wahl auf einen schönen Herbsttag – allerdings zur Mittagszeit, damit doch etwas Verkehr ins Spiel kam.
Freie Routenwahl, gleiche Regeln
Die Ziele wurden erst kurz vor dem Start festgelegt, der Weg dorthin nicht. Beide entschieden spontan, welche Route sie nahmen und mussten sich selbstverständlich an die Verkehrsregeln halten. Beim Auto zählte auch die Parkplatzsuche. Für Kirchmair galt: Helm auf – und los.
Begleitet wurde der Praxistest von „OB“-Videospezialist Thomas Isep, der zugleich den Schiedsrichter gab. Ein Rennen im sportlichen Sinn sollte es nicht sein, sondern ein Vergleich unter normalen Bedingungen. Ganz ohne Verwarnung ging es trotzdem nicht. Einmal erinnerte Isep den Chefredakteur daran, dass eine Sekunde an der Stopp-Tafel doch etwas knapp sei. Bei der späteren Sichtung der E-Bike-Kamera musste er allerdings auch bei Kirchmair ein-, zweimal ein Auge zudrücken.
Details zum Test finden Sie in der aktuellen Print-Ausgabe.